Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Samstag, 7. April 2018

Training mit Wild

Auf die Anfrage im VTS Newsletter haben sich 10 Mitglieder gemeldet, die gerne mit ihren Tollern als Vorbereitung für die Tollingprüfung in Schweden oder Deutschland, aber auch die jagdliche Bringleistungsprüfung mit Wild trainieren möchten. Zum ersten Termin Anfang April hatten dann auch 5 Mensch-Toller Gespanne für das erste Training Zeit. Die teilnehmenden Toller hatten ganz unterschiedliche Erfahrung mit Wild: von noch nie probiert und apportiert, über jagdliche Eignungsprüfungen (JEP) bis zu Teilnahmen an Fieldtrials.
Wir begannen zunächst mit etwas Wildgewöhnung bei den unerfahrenen Hunden. Erst wurde spielerisch das Wild interessant gemacht und sich riesig gefreut, wenn die Hunde es aufnahmen und apportierten. Hierfür bot sich ein Übungsfasan im Netz an, der etwas leichter ist und die Flügel nicht so rum baumeln und nicht so viele Feder «lassen». Damit ging es sehr schnell, dass alle Hunde (wieder) Wild aufnahmen und auch die Ente danach stellte kein Problem für unsere Toller da. Die erste Aufgabe waren dann einfache Markierungen auf ca. 50 Meter  (mit Übungsfasan, leichter und etwas schwereren Ente). Nach ein paar Apports konnte die Hunde an dem aufgebauten Punkt dann auch eine Ente als «Blind» apportieren und diejenigen die wollten hatten noch die Gelegenheit eine Wassermarkierung an unserem kleinen Tümpel zu arbeiten.
Die zweite Aufgabe war dann eine Suche im Wald. Auf ca. 30x30 Meter galt es die beiden Enten und den Fasan zu finden und zu apportieren.  Die Suche waren alle Hunde schon gewöhnt und auch mit dem Wild waren sie nun eingearbeitet, so dass von allen eine ausgezeichnete Sucharbeit gezeigt wurde.
Als nächstes trainierten wir Teile der Tollingprüfung. Wir begannen mit dem Anschleichen, langsam und tief gebeugt, den Hund möglichst gut am Fuss – mit 1-2 Pausen schlichen wir zum Tümpel. Dort warfen wir unsere Dummybälle links und rechts für das eigentliche Tolling (durch das spielerische jagen hinter dem Ball und apportieren werden in freier Natur die Enten auf dem See angelockt) und zum Schluss gab es noch eine Ente aus dem Wasser zu apportieren. Wir finden es immer wieder faszinierend mit welcher Leidenschaft und Freude unsere Hunde dieses Tolling zeigen.
Als letzte Aufgabe arbeiteten unsere Hunde noch eine Schleppe. Ohne dass es der Hund sieht wird die Ente an einer Schnur mit Rückenwind und zwei Bögen durch das Gras gezogen und dann abgelegt. Dann darf der Hund den Anschuss (Anfang der Schleppe, dort liegen ein paar gerupfte Feder) untersuchen und wird «geschnallt», also frei laufen gelassen indem man an der Ablaufleine ein Ende einfach loslässt, sobald er die Schleppe angenommen hat. Die Hunde gingen mit tiefer Nase der Schleppspur nach und kamen alle zur Ente (entweder direkt entlang der Schleppe oder mit etwas Suchen) und apportierten sie ihren Zweibeiner.  Es war ein sehr schönes Training und unsere Hunden hatten sichtlich Freude an der Arbeit.




Ayasha

Django

Rasmi

Sunniva

Keine Kommentare: