Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Sonntag, 3. September 2017

JP/R


Bei der JP/R Prüfung diesen Sonntag in Pfaffenweiler bei Villingen waren wir insgesamt 7 Hunde (4 Labbies, 1 Flat und 2 Toller). Irgendwie war ich den ganzen Tag angespannter wie sonst, sei es weil mich ein bisschen eine Erkältung plagte oder wird die Startnummer 7 waren (und jeweils lange warten mussten bis Ayasha arbeiten durfte) oder es um eine zuchtrelevante Arbeitsprüfung ging oder weil sich gleich bei der ersten Aufgabe zeigte, dass Ayasha wie gewohnt mit Begeisterung arbeitete, aber das Wild nicht so sauber brauchte wie letzten Freitag. Ayasha machte das freilich nichts aus 😉

Weiterhin war es im Vorfeld schon etwas komisch, dass ich auf meine Anmeldung am ersten Tag und Nachfrage per E-Mail keine Antwort bekam und erst nach einem Telefonat erfahren habe, dass wir auch wirklich einen Platz haben. Es stellte sich heraus, dass sich eine weitere S. Huber gleich nach mir angemeldet hat und die Prüfungsleiterin uns irgendwie für ein Gespann gehalten hatte und nur ihr zurück geschrieben hatte ?

Die Prüfung begann mit der Frei-Verloren Suche im Wald. Auf ca. 50x50 Meter galt es 2 Kaninchen und 2 Enten zu finden. Ayasha arbeitet freudig und ausdauernd, fand gleich zwei Stücke, nach etwas längerem Suchen das Dritte und bei dem vierten Stück empfahl mir die Richterin etwas weiter nach rechts zu gehen und bat mich auch einmal sie aus der Tiefe zurück zu rufen. Aus meiner Sicht arbeitet sie ausdauernd, selbständig und schnell. Mir gefiel, dass sie auch die Tiefe annahm und obwohl der Erfolg dieses Mal nicht so schnell kam verlor sie nicht die Ausdauer. Allerdings schüttelte sie sie die Kaninchen ein paar Mal und gab sie auch nicht so gerne ab.

Die nächste Aufgabe war die beschossene Ente gegenüber des Weihers, die in das Gestrüpp geworfen wurde. Ich nutzte nicht die Gelegenheit der Richterin Ayasha vorher schwimmen zu lassen, da ich am Wasser eher langsam machen möchte und sie es normalerweise sofort annimmt – heute allerdings nicht. Sie lief etwas rechts, fiepte kurz, überlegte und umschlug dann das Wasser links auf einem Pfad zur Ente. Diese brachte sie zügig und gab sie auch schön ab – also bekam sie ein Zusatzaufgabe und durfte die Ente danach aus dem Wasser holen (ich glaube die Zusatzaufgabe bekamen heute alle 7 Hunde) – jetzt nahm sie das Wasser auch sofort und lautlos an, brachte die Ente – schüttelte sich jedoch bevor sie sie mir geben konnte.



Nun wurde die Überprüfung der Schussfestigkeit festgestellt. Ich schickte Ayasha in eine Suche und der Revierpächter schoss zweimal mit einem Abstand von ca. 30 Sekunden, sobald sie sich entfernt hatte. Ich musste schmunzeln mit welchem Eifer sie in diese (vergebliche) Suche rannte und nach dem zweiten Schuss in die Richtung spurtete, wo nun doch etwas zu Boden kommen müsste 😉 – es tat mir fast Leid, dass sie hier nichts bringen durfte und ich sie sie ohne Erfolg gehabt zu haben zurückrufen musste.



Nun kam die beschossen Markierung an Land. Es schoss, die Ente flog, Ayasha ging sauber auf das «Go» direkt und brachte die Ente schnell zurück. Die Abgabe war allerdings wieder nicht ganz sauber.



Als letzte Aufgabe folgte die Schleppe mit zwei Winkeln. Ayasha untersuchte konzentriert den Anschuss den ich ihr zeigte, rannte dann mit unglaublichem Tempo direkt auf der Schleppe los, überrannte den ersten Haken und musste sich korrigieren. Den zweiten bekam sie sauber hin und schlug fast einen Purzelbaum vor lauter Tempo als sie zu dem Kaninchen kam und bremste. Sie brachte es zügig zurück ohne es gerne abzugeben.



An der Wildabgaben können wir also noch arbeiten. Trotzdem waren wir super zufrieden mit der kleinen Maus – ich hatte das Gefühl sie würde jetzt gerne noch 4-5 weitere Aufgaben absolvieren und das die Arbeit ihre grosse Leidenschaft ist. 



Wir waren 7 Hunde

Noch mehr Papier ...

und Zahlen???

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