Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Sonntag, 28. Februar 2016

Winterbiwak Leinegg 2016

Dieses Jahr starteten wir bereits am Mittwochvormittag in Richtung Leinegg. In den letzten Tagen hatte es bei Temperaturen über Null Grad geregnet und so war es auch nicht verwunderlich, dass kein Schnee mehr auf der Lichtung lag. Dafür hatten wir am Mittag schönes Wetter und das Tipi war schnell aufgestellt (ohne das wir zunächst Schnee schippen mussten), das Feuer schnell entzündet und der Holzboden im Zelt schnell verlegt. So hatten wir es am frühen Abend schon sehr gemütlich als es draussen dann ordentlich zu schneien begann. Perfekt! Nori hat den Tag auf der Leinegg genossen und jeder hatte während dem Aufbau Zeit ihm einen Ball (wo hat er den wieder gefunden??) zuzuwerfen oder zu knuddeln. Wenn einmal keiner Zeit für ihn hatte, dann hat er sich grabenderweise versucht die Mäuse auf der Leinegg anzunehmen – der Spitzbub, er weiss genau, dass er das nicht soll, aber wenn keiner schaut ….
Apropos keiner schaut, dass konnte Nori auch einmal nutzen um einen Butter der auf dem Boden stand zu einem Drittel, samt Butterpapier zu dezimieren. Ansonsten hat er sich aber sehr gut benommen, keine Lebensmittel gemopst, seinen Platz auf „seinem Stuhl“ im Tipi genossen und viele, viele Streicheleinheiten genossen.

Das Tipi finde ich Klasse ..
und innen ist es super bequem!

Am Donnerstag sind wir im Schneeregen entlang dem kleinen Flüsschen Schwarza im Bannwald in Richtung Stausee Schwarzabruck gelaufen. Nori hat einmal kurz 2 Rehe gesehen und sie für 50 m verfolgt, war aber schnell wieder bei mir und hat den Weg sichtlich genossen, inklusive dem Baumstamm über die Schwarza, den man vorsichtig als Brücke nutzen kann.

Wobei mir die Hütte auch gefallen würde und da oben ist die Sonne!

Freitag begrüsste und schon am frühen Morgen die Sonne, Nori und ich fuhren schnell in das nächste Dorf um frische Brezel und Brötchen zu organisieren und genossen die morgendlichen Sonnenstrahlen in den verschneiten Schwarzwald. Was für ein schöner Morgen! Den Nachmittag nutzten wir wieder für eine kleine Wanderung. Hoch über die „Dumrigstrasse“, über einem Trampelpfad runter zur Fohrenbachmühle und entlang des Fohrenbachs zurück zur Leinegg ergab eine weitere tolle Runde.

Toller Bach die Schwarza!

Echt den Brunnen hast du mal gebaut? Und steht immer noch?

Auf komm schon, da unten ist der Bach!
Samstag kamen Michele, Leon und Petra zu Besuch – klar, dass wir auch diesen Tag bei Sonnenschein für eine kleine Wandertour nutzten wollten. Eine der schönsten Pfade in der Nähe ist der „Hutpfad“ der aus dem Schwarzatal hoch nach Berau führt. Vorbei an einem kleinen Wasserfall und immer mit dem Blick auf den Witznau-Stausee ist er im steinigen Gelände eine tolle Möglichkeit um auch einmal Gämse beobachten zu können. Heute sahen wir jedoch nur ein paar Rehe und die Fährte eines Waschbären.

Cooler Wasserfall ...

... aber Gämse sehe ich heute keine.

Was ist das für eine Fährte?
Nori hat die 4.5 Tage draussen wieder sehr genossen und für uns Zweibeiner war wieder einmal eine herrliche Abwechslung zum (Büro)Alltag im Kreis von Freunden. Wir freuen uns jetzt schon auf das Wibi 2017.