Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Sonntag, 1. November 2015

4. Tollertreffen Innterkirchen

Dieses Jahr konnten wir am frühen Freitagnachmittag in Richtung Innertkirchen aufbrechen. Nori ist nun 3.5 Jahre alt und somit ist es schon unser viertes Tollertreffen.
Am Freitagnachmittag haben wir dann schnell unsere Wohnkabine auf dem Campingplatz Grimbselblick abgesattelt und sind mit dem Pickup gleich in Richtung Engstlenalp weitergefahren. So konnten wir noch etwas in der Sonne laufen und die Atmosphäre am Engstlensee mit den umliegenden Bergen (Graustock, Jochstock, Wendenstock und Tällistock) geniessen. Ausser uns waren nur noch wenig andere Wanderer und ein paar Fischer unterwegs. Nori versuchte noch an ein paar Murmeltier Löcher anzuklopfen, diese waren aber schon alle in ihren Bauten und vermutlich schon in ihrer Winterruhe.

Oh, wie schön hier oben ...

... mit interessanten Spiegelungen im Wasser.

Was, das ist der Tällistock? Und da seit ihr drüber?


Erstmals haben wir als Kurs nicht die jagdliche Arbeit gebucht (diese hatten wir dieses Jahr fast jede Woche im Revier geübt) sondern am Vormittag einen Grundkurs Hoopers Agility oder auch NADAC genannt, besucht. Hier geht es ähnlich wie im Agility darum, dass die Hunde einen Parcours mit Slalom, Tunnel und Bögen (Hoops – daher der Name) absolvieren. Im Unterschied zum Agility gibt es jedoch keine Sprünge und Kontakthindernisse (wie Wippen) und ist somit gelenk schonender für den Hund. Ein zweiter Unterschied ist, dass der Hundeführer den Hund nicht durch den Parcours begleitet sondern den Hund rein mit Körpersprache, Hör- und Sichtzeichen aus der Distanz dirigiert. Nori hat die Grundübungen mit viel Freude angenommen und nach dem halten Tag konnte er einen kleinen Parcours bewältigen.

Ab durch den Tunnel.

Nala kann das aber gut ...

... da muss ich mich auch anstrengen.

Um das Hindernis herum (von links) oder drum (von rechts)


Am Samstagnachmittag ging es dann zum Plauschparcours. Auch dieses Jahr haben unser OK Team sich wieder lustige und spannende Übungen für Mensch und Hund ausgedacht: 1. Blindflug – Dem Hundeführer werden die Augen verbunden und ruft dann den Hund zu sich und soll dem Hund dann so schnell wie möglich blind das Halsband anziehen. 2. Koffer packen – Es gilt den Hund zu einem von 6 Koffer in ca. 10 Meter Entfernung zu schicken, vorauszusagen zu welchem Koffer der Hund als erstes beschnüffelt und dann soll aus diesem Koffer ein Ball apportiert werden. Punkte bekommt man für das richtige vorherbestimmen des Koffers und der zufälligen Punktzahl im Koffer. 3. Tischmarnieren – Auf einer Kiste ist eine Flasche aufgestellt, in der man Leckerchen hinwirft und unten aus der Kiste rauspurzeln. Der Hund soll knapp vor der Kiste sitzen bleiben und bis zu 6 Leckerchen die durchpurzeln ignorieren. 4. Hürdenlauf – Der Hund soll so schnell wie möglich über 3 niedrige Hürden zu sich gerufen werden. Dabei soll er Leckerchen und Spielzeig neben den Hürden ignorieren und auch nicht an den Hürden vorbeilaufen. 5. Olympia – Ein niedrig mit Bändchen abgesperrter Weg verzweigt sich. Man kann einen der Wege entlang laufen und muss dann in der Mitte zwischen den Wegen stehen bleiben und den Hund zu sich rufen. Es gilt den Weg des Hundes vorherzusagen, wobei er nicht über die Bändchen springen darf. 6. Haushaltshilfe – 6 Socken sind an einer niedrigen Wäscheleine aufgehängt. In einer Minute soll der Hund die Socken apportieren. 7. Federer/Warwrinka – Der Hund muss aus einer 20 Meter entfernten Kiste, gefüllt mit Laub, 3 Tennisbälle raussuchen und apportieren. Die zufälligen Punkte auf den Bällen werden addiert. 8. Weltreise – Der Hundeführer muss für 10 Hunderassen (von Chihuahua über Schäferhund bis zum Australian Shephard (kommt aus der USA!)) das Ursprungsland richtig angeben. Nori hatte grosse Freude an allen Aufgaben, bewältigte sie bravourös und erreicht mit 80 Punkten einen tollen 10. Platz (von 69 Teilnehmer). Es wäre sogar noch mehr drin gewesen, wenn wir nicht bei seiner schlechtesten Übung den Joker (dieser verdoppelt die Punkte) eingesetzt hätten und als Hundeführer bei der Weltreise mehr gewusst hätten (da erreichten wir nur 3 von 12 Punkte ;-) ). Es war ein riesen Plausch und die Stimmung bei fast sommerlichen Wetter bei allen Menschen und Toller ausgezeichnet.

Mir gefällt es hier.

Klar komme ich - auch wenn du nichts siehst.

Wenn du jetzt die Augen zumachst - dann würde ich das Leckerchen schon nehmen.

Zumindest riechen die Socken gut - irgenwie nach Aas. 
Die letzte Socke bring ich auch noch!


Am Sonntag war der Abschluss des Wochenendes dann wieder die gemeinsame Tollerwanderung im Urbachtal, wo ca. 75 Toller in friedlichem Miteinander, als grosse Meute rum tollten und es am Ziel wieder ein feines Raclettebrot und Wein als Stärkung gab.  

Hm, da war doch gerade noch ein Toller?

Alle wieder angekommen.

Familienbild mit Zweibeiner -

- und ohne. 
Nori, Amadahy, Tanoma, Misu, Nia, Mama Yonina, Pamuy, Rick

Super schön war es!!