Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Samstag, 27. September 2014

Halifax und Umgebung

Der Dienstag und Mittwoch war noch einmal mit Sightseeing und Einkäufe (Pleasent Point Park, die Citadel, Canadian Tire, MEC, ...) in Halifax und organisatorischen Notwendigkeiten (Broker für die Rückverschiffung, Camper klar Schiff machen, Reinigungen, ...) ausgefüllt bevor wir am Donnerstag Morgen unsere treue SnaiLee im Hafen von Halifax abgeben konnten. Auch diese Abgabe war völlig unbürokratisch und hat gerade mal 30 Minuten gedauert. Es waren wieder die selben beiden Mitarbeiter wie vor 4 Monaten im Büro und sie haben immer noch gleich unorganisiert - jedoch sehr nett - gewirkt. Mal sehen ob SnaiLee auch wirklich im richtigen Hafen in Europa landet ;-). Ein Taxi brachte uns dann zum KOA Campingplatz ca. 30km ausserhalb von Halifax zurück, wo wir für die letzten 4 Nächte eine komfortable Hütte gemietet hatten. Hier ausserhalb lässt es sich nun bei herrlichem Spätsommerwetter gut aushalten und in der Umgebung gibt es eine alte Bahnstrecke und einige ATV Strecken die zum Laufen / Cachen einladen und Nori ungestört und unangeleint geniessen kann. Nur der Highway in der Nähe trübt das akkustische Wohlbefinden etwas. Morgen Nachmittag geht es nun nur noch an den Flughafen zur letzten Etappe unserer Reise.

Unsere Hütte für 4 Nächte

Alte Bahnstrecke, nun ein ATV Trail

SnaiLee im Frachthafen


SnaiLee

Wie wir unser Auto getauft haben, hat uns 15150km durch durch 6 Provinzen in Kanada gefahren. Sie hat durchschnittlich 13 Liter/100km Diesel verbraucht. Der je nach Provinz 1,27 bis 1,61 CND gekostet hat. Sie und ihr Pilot (Stephan ist etwa 3/4 der Strecke gefahren) hat uns ca. 1500km auf Schotterpisten ohne Reifenpanne oder kaputte Scheiben sicher über Steine und Schlaglöcher chauffiert. Sie hat uns Schutz vor Regen, Wind und Mosquitos (in Labrador war es fast unmöglich) gegeben und wir wussten immer wo wir schlafen konnten, auch wenn es irgendwo am Strassenrand war. 
Die Reifen sind ziemlich runter gefahren, wir müssen vermutlich eine Wand ausbessern, vielleicht auch das Fenster austauschen (das wir verloren hatten), aber ansonsten hat sie nur 1 Liter Öl zur Wartung gebraucht. Einfach super!
Sie hat immer ein Lächeln in das Gesicht der Kanadier gezaubert, wir sind nicht wirklich dahinter gekommen warum, weil unser Auto so klein ist? Oder weil sie hier keine Mitsubishi Trucks kennen. Auf jeden Fall sind wir meisten wegen dem Auto angesprochen worden. So gesehen haben sich die Kanadier eigentlich nicht für uns sondern entweder für unseren Hund oder das Auto interessiert ;o)
Das war die beste Idee mit dem eigenen Auto diese Reise zu machen, wir haben uns wohl gefühlt und jede Sekunde genossen und hoffen wir werden noch viele Abenteuer mit SnaiLee erleben!

Super gemacht, SnaiLee


Nori

Unser Hund hat die Herzen der Kanadier im Sturm erobert, überall (hmm, vielleicht ausser in Quebec) stand er im Mittelpunkt und "musste" sich oft streicheln lassen, naja wenn er nicht wollte hat er sich einfach weg gedreht. Er hat während der Reise alles super mitgemacht, auch wenn wir mal lange Strecken am Stück gefahren sind und nicht soviel Bewegung hatten wie er gewohnt war. Er hat sich gut in der Wohnkabine eingelebt und hatte einen riesigen Schlafplatz für sich, den er sichtlich genoss. Auch auf der Rückbank im Pickup hat er es sich in verschiedenen Positionen gemütlich gemacht.
Eine kleine witzige Anekdote: 
Wir sind am Morgen in der Wohnkabine (weil es kühl und regnerisch war) und haben draussen die Squirrels (Streifenhörnchen- Nori's Leidenschaft schlecht hin) gehört und Stephan macht das Seitenfenster auf und sagt zum Spass "willst du den Squirrels "Hallo" sagen" - so schnell konnten wir gar nicht schauen und Nori ist aus dem Fenster gesprungen und vor einen Baum gesessen und hat hoch geschaut - das Gesicht von Stephan hätte man fotografieren sollen ;o))
Es hat uns Spass gemacht mit ihm zu reisen und viele verschieden Gegenden und Trails zu erkunden, auch wenn wir es uns manchmal einfacher vorgestellt haben, aber wir haben uns arrangiert und das eine oder andere Mal das Gesetz übertreten - aber was soll's ;o)


Im Heidekraut ist es gemütlich


Die vielen Seen werde ich vermissen