Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Montag, 23. Juni 2014

Quebec City

Wir bekamen von der Besitzerin des Nackawick Campingplatzes noch den Tipp, dass wir bei Quebec auf der gegenüberliegende Seite des Sankt Lorenz Stromes einen Campingplatz nehmen sollten, da von dort die Fähre direkt rüber zur Altstadt fährt. Das war eine super Idee, da wir somit den ersten Eindruck von der schönen Altstadt von der Fähre geniessen konnten und die morgendliche Sonne wärmte schon sehr angenehm.
Quebec City liegt strategisch günstig an einer Engstelle des St. Lorenz und war ein wichtiger Verteidigungspunkt (Kebek bedeutet Engstelle). Heute ist die Stadt mit ca. 500'000 Einwohner die zweitgrösste der Provinz (nach Montreal) und die Hauptstadt. Mit seiner intakten und durch eine Stadtmauer umgebene Altstadt gilt sie heute als ein UNESCO Weltkulturerbe. In der Provinz Quebec ist flächenmässig die grösste Kanadas und die einzige in der Französisch die alleinige Amtssprache ist. Scheinbar sprechen hier nur knapp 50% der Bevölkerung Englisch und somit waren wir immer wieder gezwungen unsere fast vergessene Französisch Kenntnisse auszukramen.
Eine Idee war mit einem Doppeldeckerbus eine Stadtrundfahrt zu machen. Mittlerweile haben wir hier in Kanada gelernt immer erst zu fragen, ob wir den Hund mitnehmen dürfen. Der Chauffeur war sichtlich unsicher (das hat bisher noch niemand gefragt) und musste erst mit seinem Vorgesetzten telefonieren und war dann fast schon traurig uns mitteilen zu müssen, dass das leider nicht geht (solange es kein Blindenhund oder ähnliches ist). Der Grund wäre, dass es Leute gibt die Angst vor Hunden haben bzw. allergisch dagegen sind. Da sind die Kanadier etwas zwiespaltig, auf der einen Seite freuen sich sehr viele wenn sie Nori sehen und sind begeistert von seinem Temperament, auf der anderen Seite sind viele Gebäude (und alle Restaurants) hundefreie Zone und sie müssen überall an der Leine geführt werden. Unsere Laune trübte das bei dem schönen Wetter keineswegs, dann gibt es halt mehr zu Fuss zu erkunden und dafür durfte Nori dann mit uns in der Kabine der Standseilbahn in die auf einem Plateau gelegene Oberstadt (Haut-Ville) mitfahren. Dort führte ein schöne Holzpromenade entlang des Chateau Frontenac (das ist kein Schloss, sondern eines der luxuriösesten Hotels in Kanada) zur Citadelle. Danach schlenderte wir noch durch die kleinen Gassen der Altstadt, mit vielen kleinen Shops und Restaurants. Nori merkte man mit der Zeit die sommerlichen Temperaturen und Anstrengung jedoch deutlich an und so rundete die Rückfahrt mit der Fähre nach Desjardins einen schönen Besichtigungstag ab. Da wir aber nicht wirklich die Stadtmenschen sind zieht es uns nun morgen wieder raus in einen Nationalpark (vermutlich in der Parc Nationale de la Mauricie).

Blick auf die Altstadt mit dem "Hotel" Chateau Frontenac

Das ist aber ein komischer Hund

Schnell lass uns damit hochfahren

Kann man damit auch Dummies verschiessen?

Wachmann an der Citadelle

Blick von der Citadelle

Stadttor

Notre-Dame de Quebec

Hier im Schatten bleib ich

Ok, runter können wir laufen

Jetzt bin ich aber müde, nach 4h Stadtbesichtigung!