Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Freitag, 6. Juni 2014

On the road

Am Freitag Morgen war es dann soweit. Pünktlich um 08.30h waren wir bei unserem Spediteur und nach 10 Minuten und 150 CAD$ konnten wir unsere Frachtpapiere in Empfang nehmen. Ein 5 Minuten Spaziergang brachte uns zum kandischen Zoll in Halifax und auch hier ging es sehr schnell. Sie wollten nur wissen ob wir Feuerwaffen, Alkohol oder Tabak geladen haben und was wir mit unserem Auto am Ende der Reise machen (wenn wir es hier lassen würden müssten wir Steuern zahlen, was wir natürlich nicht planen). Darauf bestellte uns der nette Beamte am Eingang noch ein Taxi, allerdings wollte der Taxifahrer unsren Hund nicht mitnehmen. Also bestellten wir noch ein zweites, diesesmal „Pet friendly“ und schon ging es zum Hafen. Hier mussten wir ca. 45 Minuten warten, da es schon ein paar Leute vor uns da waren und ihre Autos auch abholen wollten. Aber wir hatten ja keine Eile, nun war es klar, dass wir unser Auto noch vor 12.00h bekommen und heute noch loskommen. Hier galt es nun nur zu kontrollieren, dass das Auto während der Verschiffung keinen Schaden genommen hatte, was nicht der Fall war (und die alten Kratzer sind auch nicht verschwunden ;-) ).


Also ab ins Auto und die kanadischen Strassen hatten ein deutsches Auto mehr zu verkraften (an diesem Tag wurden 7 Campervans vom Hafen abgeholt). Zurück ins Westin Hotel um unser Gepäck zu holen. Unser erstes Ziel war es nun unsere leeren Gasflaschen etwas ausserhalb von Halifax aufzufüllen. Hierfür hatten wir uns vor der Reise extra einen Adapter zugelegt und mit diesem  war es hier auch sofort erledigt (manche sollen etwas schwierig tun mit deutschen Gasflaschen). Nebenan war auch gerade noch ein grosses Einkaufzentrum und wir konnten uns mit einer Grundausstattung an Lebensmittel, Gewürzen, Getränke, Bier, Wein, Hundefutter  etc. etc. eindecken. Nun noch zur Tankstelle (Diesel kostet hier zum Glück nur 1.30 CAD$, mal sehen wieviel Kilometer wir zurücklegen, der aktuelle Tachostand war 111770 km) und los konnte es gehen.


Unser erstes Ziel sollte ein Campingplatz in der Nähe von Peggy’s Cove sein. Dort angekommen hiess es nun erstmal das ganze Chaos von dutzende Tüten in den Schränken zu verpacken und sich zu organisieren. Gegen 20.00h gab es dann ein spätes Abendessen und noch einen kleinen Spaziergang mit Nori. Witzig war zu sehen, dass die Kanadier in der Regel 3* so grosse Wohnkabinen haben wie wir sie kennen und viele von ihnen können seitlich noch ausgefahren und damit verbreitert werden.
Am nächsten Morgen warnte uns noch unsere nette Nachbarin vor den gefährlichen Deer Ticks (Zecken), die sich in Tier und Mensch bohren und Lime Desease (Borreliose) übertragen können. Zecken scheinen hier bisher noch nicht so zum Alltag wie bei  uns zu gehören.