Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Mittwoch, 4. Juni 2014

Anreise Halifax

Eigentlich ging der Beginn unserer Anreisen nach Kanada schon vor drei Wochen los, als wir von Dienstag auf Mittwoch Nacht nach Hamburg fuhren um unseren "Pickup Camper" im Hafen abzugeben. Das ging unglaublich schnell, die Formalitäten waren schon nach 20 Minuten erledigt und so blieb uns noch Zeit Hamburg zu geniessen, an der Alster einen Kaffee zu trinken und im Globetrotter einzukaufen ;-). Am Abend ging unser Flug zurück nach Basel und die erste Etappe war problemlos erledigt.


Material für 4 Monate Camping


Einfahrt in den Hamburger Hafen Terminal

Dann ging es diesen Dienstag Morgen richtig los. Petras Mam hat uns noch nach Basel auf den Zug gebracht und den ersten Teil der Strecke sind wir mit Stephans Eltern zusammengefahren, die auf dem Weg nach Freiburg waren. Nori hat die Zugfahrt fast vollständig verschlafen und ist ruhig unter dem Tisch gelegen. Vermutlich war er noch etwas geschafft von der Biketour mit Petra am selben Morgen. Am Flughafen in Frankfurt sind wir dann schon zum ersten mal von Kanadieren auf unseren Hund angesprochen worden: Ist das ein Duck Toller? So nennen zumindest die Leute in Nova Scotia diese Rasse. Auch das Personal am Check In war sehr freundlich und liess uns nach Abgabe unseres Gepäck nochmal mit Nori eine kleine Runde drehen, bis wir ihn dann wirklich 1h vor dem Flug abgeben musste. Nach kurzer Überprüfung des Kennels (Transportbox) durch das Flughafenpersonal musste Nori in die Box. Er ging noch ganz ruhig rein und transportierten ihn zusammen zu einem eigenen Laufband und stellten ihn dort ab. Das war der Augenblick wo es ihm dann doch etwas unheimlich wurde und er fing an zu winseln. Schweren Herzens ignorierten wir es und musste uns nun selbst beeilen um rechtzeitig beim Gate zu sein. Die Stewardess an Bord sagte uns noch, dass es den Hunden gut geht und sie es dort ruhig und dunkel haben.


Den Kennel kenn ich schon, muss ich da jetzt rein?

Pünktlich in Halifax angekommen versuchten wir die Einreise so schnell wie möglich hinter uns zu bringen und zu der Gepäckausgabe zu gelangen. Dort wartete Nori in seinem Kennel schon auf uns, völlig ruhig und stoisch (naja vielleicht auch etwas beleidigt, das hält er aber immer nur 30 Sekunden durch) begrüsste er uns, musste aber noch im Kennel bleiben bis wir die Zollabfertigung erledigt haben und aus dem Flughafen Gebäude draussen waren (im Flughafen Halifax sind nur Arbeitshunde vom Zoll bzw. Begleithunde für Behinderte erlaubt). Die Zollabfertigung ging schnell und einfach, der Charme von Nori hat auch die Zöllner nicht kaltgelassen, ein kurzer Blick auf die offizielle Tollwutimpfbestätigung und 35 CAD $ für die "Untersuchung" und der Fall war erledigt. Raus aus dem Kennel hat sich Nori aber sofort wie immer verhalten und keine Anzeichen von der langen Reise gezeigt.

So riecht also kanadischer Boden, wo kann ich hier pinkeln ?

Mit einem grossen Taxi (hatte zum Glück genug Platz für Kennel, Rucksack, Hund und 2 Menschen) ging es dann in die Stadt. Schon hier fährt man zunächst eigentlich nur durch Kiefernwälder und an 7 Seen vorbei. Das Wetter war allerdings nebelig feucht und man hat nicht sehr viel von der Umgebung gesehen. Nach 30 Minuten kamen wir im Hotel an und unser Zimmer war eher eine kleine Wohnung (Cambridge Suites Hotel), genug Platz erstmal gemütlich zur Ruhe zu kommen und Nori bekam sogar ein Willkommensgeschenk. Jetzt ging es aber zunächst noch mal raus in den Supermarkt um Futter für Nori, ein Stück Pizza und ein paar Bier für uns zu besorgen. Das war gerade noch mal ein guter Spaziergang um an diesem Abend mit 5h Zeitverschiebung nicht zu früh einzuschlafen. Hund und Menschen genossen ihr Abendessen zurück im Hotel und einen erholsamen Schlaf.


Bin hundemüde ...