Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Donnerstag, 6. Juni 2013

Schwarzwassertal

Nach zwei Tagen biken (ohje die Höhenmeter sind uns auch schon mal einfacher gefallen) haben wir uns am Donnerstag eine längere Wanderung von 5-6h vorgenommen. Schon bei der der Ankunft am Samstag ist uns ein Wegweiser ins Schwarzwassertal aufgefallen und Nomen est Omen (Nori kommt aus dem Schwarzenburgerland und sein Zuchtname Okaloosa bedeutet „schwarzes Wasser“) war es uns klar, dass wir dort mit Nori noch wandern wollten.
Zunächst ging es mit der Gondel nochmal auf das Walmerdingerhorn – nun aber bei schönem Wetter, damit einer tollen Aussicht und völlig überfüllten Gondel. Nori macht aber auch ein enger Raum mit vielen Menschen nichts aus. Er hat sich einfach abgelegt im Stile „weckt mich wenn wir oben sind“.
 
Ok, jetzt hab ich es ohne Nebel gesehen, weiter gehts ..


... und Schneefelder
Super Wege ...


  






Vom Walderingerhorn ging es zunächst etwas bergab nach Norden. Den Weg über den Grad konnten wir leider nicht wählen, da es dafür dort noch zu viel Schnee hatte, auch wenn er in den letzten 4 Tagen doch deutlich geschmolzen ist. Als höchster Punkt musste dann die Ochsenhofer Scharte (1850 m) überwunden werden, die auf dieser Seite fast schneefrei war.



Na sind doch nur noch 100 hm bis zum Sattel.
Yipiee noch mehr Schnee ...




... komm auf hinterher.



Schwarwasserhütte - super Name!




















Oben auf dem Sattel sahen wir dann schon die Schwarzwasserhütte ca. 250 hm unter uns, aber auch deutlich mehr Schnee. Also ging es durch fast knietiefen Schnee die ersten Meter steil nach unten. Nori hatte an dem steilen, schneebedeckten Hang viel Spass und ist einige extra Höhenmeter nach unten und dann wieder nach oben „gerannt“ obwohl auch er deutlich im Schnee einsank. Eigentlich gab es nur eine etwas ausgesetztere Stelle, wo man nicht abrutschen möchte und dort nahem wir ihn am Griff des Brustgeschirrs unter Kontrolle und somit liess sich auch das gut meistern, auch wenn just an dieser Stelle uns eine Gruppe von Leuten entgegen kam und das ganze dadurch noch etwas enger wurde.

Jetzt habe ich lange genug vor den Blümchen posiert!
Schwarzwasserhütte











Nach 2.5h erreichten wir dann die Schwarzwasserhütte und genossen in der Sonne (zwischendurch hatten wir ein paar Regentropfen) ein feines Bier und eine Kleinigkeit zu Essen. Von dort ging es nun durch das wunderschöne Schwarzwassertal, ein einsames und abgelegenes Tal mit Hochmooren welches nur am Ausgang mit einer Autostrasse befahrbar ist und Nori genoss das Bad im Schwarzwasserbach sehr. Über Hirschegg ging es zurück nach Mittelberg und nach weiteren 2.5h waren wir zurück in unserer Ferienwohnung. Nori hat diese längere Tour problemlos weggesteckt, auch wenn er am selben Abend etwas mehr als sonst auf seinem Kissen lag …

Der Bach gefällt mir ...


und so schwarz ist das Wasser gar nicht.