Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Mittwoch, 1. Mai 2013

Gardasee


Am Samstag um 08.00h sind wir mit der Tennismannschaft an den Gardasee, nach Pineta Campi – oberhalb von Limone, aufgebrochen. Da wir mit starkem Autoverkehr am Gotthard und um Mailand gerechnet haben und auch den ganzen Tag für die Anreise Zeit hatten haben wir die landschaftlich reizvollere Route über Veraina Verlad (der Flüela Pass war noch bis zum 01. Mai geschlossen), Ofenpass, Meran und Bozen. Dies war die erste so lange Autofahrt (ca. 7-8h) für Nori und wir waren gespannt ob er sie genau so problemlos wie sonst verbringen würde. Er hat zwar nicht die grosse Freude an Autofahrten, akzeptiert sie jedoch stoisch und ruhig als etwas das zu schönen Events dazugehört. Und so war es auch dieses mal. In den drei Pausen streckte er seine Glieder und war aktiv, ansonsten war er ruhig im Kofferraum, sass ab und an und schaute hinaus – die meiste Zeit lag er und schlief.
Leider war im Grossen und Ganzen schlechtes Wetter mit ein paar Aufhellungen für die nächsten vier Tage  vorhergesagt und so regnete es auch in Strömen als wir am späten Nachmittag ankamen. Umso froher waren wir, als am nächsten Tag sogar ein klein bisschen die Sonne schien und Stephan mit seiner Mannschaft wie geplant trainieren konnten. 
Schön hier in der Sonne
Petra nutzte die Regenpause und den Sonnenschein auch für eine erste Biketour, die war auf den umliegenden Wanderwegen jedoch so steil, rutschig und ausgesetzt, dass das Bike doch längere Strecken geschoben werden musste und für die nächsten Tagen spontan – und zu Noris grosser Freude - auf tolle Wanderungen in der Umgebung ausgewichen wurde.
Die erste Wanderung (ca. 3h), während einer längeren Regenpause, war entlang der Bikestrecke des Vortages und Nori konnte beweisen, dass steile Abschnitte, kleinere Absätze, rutschige Wurzeln etc. auf vier Pfoten keinerlei Mühe machen. Im Gegensatz zu Petra, die es 2x auf den Hosenboden gesetzt hat. 4weel-drive hat definitiv Vorteile.
Coole Wege hier ...

.. und so steil sind auch gar nicht ....

.. und nur kleine Hürden.
Und auch am nächsten Tag stoppte der Regen wieder für ein paar Stunden, so dass weitere wunderschöne und abgelegene Wege der Umgebung erkundet werde konnten. Durch den Regen, waren die Eichenprozessionsspinner zum grossen Glück von Stephan und Nori nicht unterwegs - Stephan reagiert allergisch auf die Raupen und für Nori wäre Leinenpflicht angesagt gewesen, damit er nicht in Berührung mit den Raupen kommt, da diese auch bei Tieren heftige Reaktionen auslösen können. So konnte Nori seine Freiheit in vollen Zügen geniessen.
  
Schöner Ausblick ...

und der Schnee ist "auf der anderen Seite"
So war es ein toller Kurzurlaub und auch die Tennismannschaft kam nicht zu kurz. In den Regenpausen konnten zumindest alle Trainingseinheiten mit unserem kroatischen Trainer Bero durchgeführt werden. Die freien Spieltermine ohne Trainer mussten regenbedingt zwar etwas gekürzt werden. Dies war jedoch ausreichend, vielleicht sogar für die untrainierte Muskulatur sogar besser und die Pausen wurden mit Jassen und dem einen oder anderen Weizen „sinnvoll“ genutzt. 
Technisch sind sie ja nicht schlecht, aber die sollten mich als Konditionstrainer anstellen!