Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Montag, 1. April 2013

Ostern

Nach ein paar hektischen Wochen haben wir uns sehr auf ein paar erholsame Osterfeiertage gefreut. Es war zwar schon früh klar, dass der Wettergott nicht richtig mitspielen wird und wir eigentlich genug von der weissen Pracht gesehen haben – davon haben wir Zweibeiner uns aber die Laune nicht verderben lassen und Nori sowieso nicht.
Am Gründonnerstag Abend sind wir zu Karin und Rolf nach Basel gefahren. Rolf hat zu einem seiner Pokerabende eingeladen. Wie immer hatten wir Nori auch dabei, eigentlich wollten wir ihn im Auto lassen, da Karin und Rolf seit gut 9 Monaten wieder eine junge Hündin, ihr Name ist Sydney und ist eine Labrador-Windhund Mischung, haben. Da wollten wir ihnen nicht zumuten neben 12 Pokerspielern, auch noch zwei wilde Junghunde zu beherbergen. Aber sie haben uns glaubhaft versichert, dass dies kein Problem für sie ist und sie und natürlich Sydney  sich freuen würden. Und tatsächlich hatten die beiden Junghunde eine Menge an Spass miteinander, haben allerdings auch einiges an Unruhe in die Pokerrunde gebracht und der eine oder andere Spieler hatte Mühe sich auf die Karten und Wahrscheinlichkeiten zu konzentrieren. Das haben wir natürlich schamlos ausgenutzt und die erste Runde gewonnen ;-). Auch die beiden Mädels (Dana und Anika) hatten grosse Freude an den beiden tollenden, aber liebenswürdigen Junghunden und wollten uns Nori sogar abkaufen. Der guten Stimmung hat es auch keinen Abbruch – auch wenn es uns schrecklich peinlich war - gemacht, dass Nori zweimal die Wohnung als sein Revier markieren wollte.

Am Karfreitag sind wir nach einer kurzen Nacht nach Huttingen aufgebrochen. Da hatte sich unsere private Retrievergruppe, verstärkt durch Carsten und seinen Hunden Magnus und Joyna, zu einem Gruppen Obedience Training verabredet. Tatsächlich hat sich während der Übungen auf dem alten Sportplatz über dem Isteiner Klotz dann auch noch für ein paar Stunden die Sonne gezeigt. So haben die Aufgaben besonders viel Spass gemacht und wurden mit ein paar Rettungshund- und Dummyaufgaben beendet. Doris und Julie sind immer noch der Meinung, dass an Nori ein toller Rettungshund verloren gegangen ist, da er gerne seine Nase einsetzt und versteckte Menschen mit Goodies zielsicher findet. Da man aber nicht davon ausgehen kann, dass ein Mensch, der sich im Wald verlaufen hat, automatisch ein Wurstbrot bei sich hat, und somit von unserem Goodies-fixiertem Nori überhaupt gesucht wird. Ein abschliessender Spaziergang und ein spätes Frühstück in der Fünfschilling Straussi haben den Ausflug abgerundet.

Pah, ich brauch nicht zuschauen, dass kann ich schon ...
Cayleigh hat Christoph gefunden!













Am Ostersamstag war aufgrund von Dauerregen unser Tatendrang doch etwas gedämpft und wir haben nur eine kleine Runde an der Joggingausdauer von Nori gearbeitet. Mittlerweile sind wir soweit, dass wir für ca. 40 Minuten jeweils 3 Minuten laufen und dann 1 Minute gehen („75% Belastung“).  Es wird sicherlich nicht mehr lange gehen und Nori kann durchlaufen und wird uns dann konditionell und muskulär hinter sich gelassen haben ….

Den Ostersonntag haben Zwei- und Vierbeiner gemütlich bei einem leckeren Ostermittagsessen bei Anni (Petras Mama) verbracht und Nori war mit einem kleinen Spaziergang zufrieden, da die Tage vorher ihn doch etwas ermüdet hatten und für den nächsten Tage eine kleine Wanderung angedacht war.

Am Ostermontag hat sich dann doch noch die Sonne gezeigt. Nach einem gemütlichen Frühstück mit Angie und Raini sind wir nach Flüh im Kanton Solothurn gefahren. Der Wind war zwar noch kalt, aber die Sonne im Gesicht hat uns gut getan. So sind wir eine kleine Runde über Mariastein (Benediktinerkloster und zweitbeliebtester Wallfahrtsort in der Schweiz) zur Ruine Landskron (alte Burg im Elsass aus dem 12. Jahrhundert) gewandert. Nori durfte dabei noch ein hart gekochtes Osterei im Wald suchen. Abschliessend gab es noch den ersten Kaffee in der Sonne unseres Gartens.


Kloster Mariastein




Burg Landskron



Hm, war das Ei lecker