Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Donnerstag, 4. Oktober 2012

6 Monate alt

Nori ist nun schon 6 Monate - was jetzt schon?

Er entwickelt sich weiterhin vorbildlich und hat nun ein Gewicht von 17.8 kg und eine Grösse von 49 cm erreicht - was soviel schon?


Nun müssen wir halt schauen, ob wir die "altnordische" Bedeutung des Namen: "Winzling" auf die "algerische" Übersetzung "Licht" uminterpretieren können ;-). Eine dritte Möglichkeit wäre japanisch für "Recht". Vom Charakter war er ja schon immer ein Riese und hat viel Spass und einiges an "neuem Licht" in unser Leben gebracht.

Wobei wir bei viel Spass und "charakterlichem Riese" selbstkritisch anmerken müssen, dass Nori in den letzten Tagen - von einem Tag auf den anderen - auf einmal nur noch hört, wenn er will. Und dieses Wollen ist stark davon abhängig ob irgendetwas und sei es nur ein Stück Plastik auf dem Boden ihn ablenkt oder auch nur das "Licht" für ihn besonders scheint.
Dabei gehört dann zu "viel Spass" auch dazu über sich selbst zu lächeln, wenn Nori einem erst die langen Streichhölzer im ganzen Garten verteilt, man seine Hausschuhe in Gartenschuhe wechselt, mit viel Geduld die Schachtel aus dem Fang und die Streichhölzer im Garten einsammelt um dann festzustellen, dass unser "Riese" die Zeit genutzt hat um die Hausschuhe in die andere Ecke des Garten in Sicherheit zu bringen. Das Lächeln stellt sich dann bei einem doch schon mal erst dann ein, wenn man gerade doch noch rechtzeitig den Zug nach Basel zu seinem Termin geschafft hat.
Schneller kommt einem das Lächeln, wenn man beobachten kann, wie Nori noch etwas ungeschickt, aber mit stolzem Ausdruck nur ein Bein (manchmal auch das Vordere ;-)) hebt um sein Revier zu markieren.

Es deutet also einiges darauf hin, dass Nori sich das "Recht" herausgenommen hat erste pubertäre Anwandlungen zu bekommen, auch wenn das mit 6 Monaten sehr frühreif wäre - was so schnell schon?

Eh - guck ich bin der Grösste

Es ist bemerkenswert, dass scheinbar problemlose und vollständig verinnerlichte Verknüpfungen, wie das Dummy schnell zum Hundeführer zurück zubringen oder auf einen "Hier Pfiff" zu reagieren nun nicht mehr Noris Zustimmung finden und dafür das Dummy eher als zu versteckendes Beuteobjekt betrachtet oder der Pfiff als völlig normales Umgebungsgeräusch interpretiert wird.

Etwas mehr Sorgen macht uns Noris alte Angewohnheit alles in den Fang zu nehme und seine neue Angewohnheit mehr und mehr von diesem Müll nun auch zu schlucken, bevor wir es wieder hinaus fingern konnten. Darauf hat er nun zwei mal Nachts das verschluckte Plastik sich wieder durch den Kopf gehen lassen oder es ist aus der dafür vorgesehenen Körperöffnung aus dem Hund gekommen. Gott sei Dank keine Verstopfung .... daraus gelernt hat er allerdings nicht, am nächsten Tag ging es fleissig weiter mit Müll fressen.
Blödi Erfindung, so ne Schleppleine
Das hatte nun immerhin zur Folge, dass die scheinbare Fehlinvestition Schleppleine nun doch noch seinen berechtigten Nutzen beweisen kann. Und an dieser Leine lies sich in den letzten Tagen doch weiterhin harmonisch spazieren gehen, schnell den Hund seinen Müll aus dem Fang fingern und es lässt sich daran auch weiter die Arbeit mit Dummies trainieren.

Wir sind uns aber sicher, dass wir mit Konsequenz, Ruhe, schneller Reaktion und Zuneigung auch diese Phase gemeinsam gut und mit Spass erleben.




Hi, hi, hi - wir haben dennoch Spass - gell?