Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Samstag, 14. Juli 2012

15. Lebenswoche


Bei uns ist diese Woche schon ein gutes Stück Alltag eingekehrt. Stephan arbeitet nun wieder und Nori muss mehr und mehr lernen zeitweise alleine zu bleiben wenn Einkäufe oder andere Erledigungen gemacht werden. Am Mittwoch war Grossputz angesagt, da durfte Nori eine Zeit lang in den Kennel um nicht zwischen den Füssen herumzulaufen. Er fand dies allerdings nicht so toll, vorallem dann nicht wenn der Staubsauger angeschaltet wurde. Er hat ganz schön gejault. Als es zum ruhigeren Teil (nass aufziehen) überging, ist er schlussendlich doch noich eingeschlafen. Zum Mittagessen kam Doris zu Besuch, die zum einen Nori kennenlernen wollte, aber auch Information von uns wollte, wie es mit einem jungen Hund funktioniert, da sie am 18.August einen Eurasier-Welpen bekommen werden. Das ist ja klasse, da haben wir noch einen Hund  der etwa in Noris Alter ist. Nach dem Essen sind wir eine Runde spazieren gegangen.





Am Donnerstag sind wir am Nachmittag vom Parkplatz in Herten zum Eigenturm gelaufen. Es war ein schöner schmaler Wanderweg, bei dem Nori viele verschiedene Düfte und Eindrücke erfahren konnte. Er ist ohen Probleme die ganze Strecke gegangen. Wir hatten zwar den grossen Rucksack dabei um ihn auf dem Rückweg tragen zu können, allerdings wollte Nori nicht drinnen bleiben und hat sich mit Strampeln immer wieder "befreit".




 

Nori liebt es ohne Leine zu laufen, dann kann er seine Gegend erkunden und ein Stück weit seine Freiheit 
geniessen. Dabei lässt er uns nur aus den Augen, wenn er stark abgelenkt ist, was wir manchmal nutzen können um uns zu verstecken. Danach ist er wieder ein bisschen aufmerksamer.
                                
Nori ist halt ein "Flaschen Trinker" - wie sein Herrchen ;-)) 
  

 

Am Eigenturm angekommen ging es zum ersten Plateau hoch. Dort hatten wir eine schöne Aussicht auf den Rhein und in die Schweiz.
Anfangs hat Nori noch gezögert, dann ist er die ganze Gittertreppe hochgelaufen. Beim runter Gehen hat Stephan ihn getragen und ihn auf die dritte Stufe von unten gesetzt. Nori ist einfach den Rest runter gelaufen, als wäre das kein Problem.


Nori macht auch nicht vor Baumstämmen 
oder Steinblöcken halt. Er geht wie selbstverständlich die neue Herausforderung an.





Nori ist nun 4 Wochen bei uns - unglaublich wie er in dieser Zeit gewachsen ist und sich weiterentwickelt hat. Er ist schon ein richtiges Familienmitglied geworden und man kann es sich gar nicht mehr ohne ihn vorstellen. Es macht Spass mit ihm immer neue Sachen auszuprobieren und ihn in der Entwicklung zu fördern.


Am Freitag haben wir für useren Garten 3 Tonnen Schotter bekommen, den wir auf der Unkrautplane verteilen mussten. Anfangs hat Nori geschlafen ;-), als er wach war hat er versucht uns zu helfen und fand es lustig auf den Schotterhaufen zu liegen und uns damit das Verteilen zu erschweren.

Am Nachmittag sind wir mit Katja und Franzl in der Nähe des neuen Kraftwerks im Rhein schwimmen gegangen. O.k. Franzl ist geschwommen und Nori ist bis zum Bauch im Wasser gestanden und hat Franzl anbellt, weil er das Stöckchen wollte. Diese Stelle ist perfekt um Schwimmen zu üben. Dort werden wir wohl noch öfters hingehen.
Unsere Katzen gewöhnen sich immer mehr an den kleinen "Störenfried" und halten sich nun wieder mehr in unserer Nähe auf.






Am Samstag sind wir am Nachmittag an die Kandermündung bei Märkt gefahren um zu schauen ob es dort Möglichkeiten gibt, einfach in die Kander oder in den Rhein zu kommen. Die renaturierte Kandermündung ist ein sehr schöner Ort um sich am Wasser aufzuhalten, teilweise tiefer aber die meisten Stellen gehen bis zu den Knien. Nori hat dann mit unserer Unterstüzung die etwas tieferen Stellen mit einigen Schwimmzügen meistern können. Natürlich gab es auch viele Hunde, die Nori zeigten wie schwimmen geht, aber er hat lieber zu geschaut und anschliessend an Land mit ihnen etwas gespielt.
Unterwegs haben wir auch noch leichte Übungen wie "hier", "Leine laufen" und "Platz" eingebaut. Trotz einer neuen Umgebung und teilweiser Ablenkung hat er gut mitgearbeitet.



Nori hat natürlich immer noch den "jö, ist der süss-Faktor" und er hat keine Scheu auf Menschen zu zu gehen, man muss sehr aufpassen, dass er nicht an ihnen hochspringt. Vorallem wenn er so nass und sandig ist!

 Am Sonntag hatten wir unsere erste Welpenstunde bei Sandra in Adelhausen (leider haben wir die Kamera vergessen). Es war noch Nadine mit Jucie (eine Goldie-Mädel, etwa gleich alt wie Nori) da, die Anderen waren im Urlaub. Für den Anfang war das ganz gut für Nori, dann war die Ablenkung nicht zu gross. Wir müssten als erstes zeigen, dass die Hunde im Sitz bleiben, wenn wir uns etwas von ihnen wegbewegen und trotz dass Nori Jucie direkt vor Augen hatte, ist er brav sitzen geblieben, der kleine Streber ;-)))
Neben der "kleinen Suche" auf verschiedenen Untergründen und dem "Voran" schicken, welches neue Übungen für Nori und uns waren, haben wir dann noch den "Hier"-Pfiff über eine längere Distanz geübt, in der Hälfte der Strecke ist dann Jucie als Ablenkung gesessen, Nori ist trotzdem wie ein kleiner Blitz gekommen und hat sich sein "Goodie" abgeholt.
So, nun wissen wir was wir bis in 14 Tagen üben können.
Kleine Anekdote: Zum Schluss haben wir dann noch herzhaft über unsere Unwissenheit gelacht, da wir bei Nicole angerufen und nachgefragt hatten, wie wir das "Schnappen" von Nori vermeiden können. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass Nicole darüber wohl etwa eschrocken war, da sie gedacht hat, dass er  nach uns beisst, wenn wir ihm was weg nehmen. Wir haben aber das "Schnappen" nach unseren Händen, Kleidung oder Spielzeug gemeint, dass nicht bewusst, sondern eher im Spiel und im Reflex passiert. Sandra hat uns dann aufgeklärt, dass das ganz normal ist und sich mit der Zeit verliert. Es ist auch schon durch die Tipps, die Nicole uns gegeben hat, deutlich besser geworden.

Nach dem Training sind wir bei Petra's Mam zum Essen und Kaffee trinken eingeladen gewesen. Da durfte Nori wieder Lift fahren.

Unglaublich wie die Zeit rennt, am Dienstag beginnt die 16. Woche...