Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Montag, 9. Juli 2012

14.Lebenswoche

Am Dienstag haben wir unseren Hund offiziell bei der Behörde angemeldet und Nori trägt nun eine Marke mit sich rum :-) die er nicht sonderlich cool findet. Während Petra noch Erledigungen auf dem Bürgerbüro machen musste, haben Nori und Stephan Gittertreppen laufen geübt. Nori ist problemlos die Treppe hoch und runter gelaufen. Danach haben wir uns wie jeden Dienstag mit Raini, Mike und Bernd zum Kaffee getroffen. Nori ist in der Öffentlichkeit sehr entspannt, man kann ihn überall mitnehmen. Er ist sehr interessiert an anderen Hunden und findet grosse und kleine Menschen spannend. 

Am Mittwoch Abend sind wir mit Nori auf den Tennisplatz und da Stephan keine Tennissachen mitgennommen hat ist er mit ihm im Wald spazieren gegangen. Am Anfang sind sie quer durch den Wald gegangen bis sie auf den Hauptweg gekommen sind. Zur selben Zeit ist eine Reitergruppe (10 Pferde) den Weg entlang geritten, das war doch etwas zu viel und Nori hat den Rückweg, mitten durch den Wald, zum Tennisplatz angetreten. Er lief so schnell, dass Stephan nicht hinterher kam. Er hat ihn dann bei 2 Tenniskollegen abholen können.
Und sie haben einen 2. Vesuch gestartet, diesmal ohne Pferde :-)


Donnerstag Morgen haben wir uns wieder mit Julie und Doris getroffen und haben miteinander einen schönen Spaziergang mit kleinen Trainingseinheiten für die Hunde gemacht.. Nori hatte wieder viel Spass mit Meira und Gini gehabt. Gini musste ihn zeitweise ganz schön in seine Grenzen verweisen, da er seit dem letzten Mal ein Stück gewachsen und selbstbewusster geworden ist. Er hat sie teilweise mit der Schulter oder Hüfte einfach auf die Seite gedrückt. Unterwegs sind wir noch vielen anderen Hunden begegnet und Nori hat sich mit allen verstanden. Begeistert hat uns Nori, dass er auch unter Ablenkung vieler Hunde, auf Rufen reagiert hat und zu uns gekommen ist. Nach diesem Abenteuer hat Nori den Rest vom Tag erschöpft geschlafen und das Erlebte im Schlaf verarbeitet. Das hört sich teilweise ganz schön komisch an, wenn er im Schlaf Geräusche von sich gibt :-)
Wir haben in dieser Zeit 2,8 Tonnen Schotter im Garten verteilt. So waren wir alle am Abend fix und fertig-
Schön, dass Nori mittlerweile bis 7 Stunden durchschläft und entspannt in seinem Kennel bleibt.



Am Freitag bis Sonntag haben wir ein Wochenende mit Raini, Angie und Mike auf der Leinegg verbracht. Nori hat das Wochenende genauso genossen wie wir auch. Wir konnten ihn die meiste Zeit frei rumlaufen lassen ohne dass er stiften gegangen ist. Am Abend haben wir Feuer gemacht und in der Dämmerung ist er ganz nah bei uns gewesen, das war ihm dann doch etwas unheimlich. Gut gefallen hat es ihm bei Stephan auf dem Schoss. Wenn der bequeme Stuhl nicht besetzt war, hat ihn Nori sich unter den Nagel gerissen und dann konnte man ihn nur schwer wieder aus dem Stuhl heben, da er sich ganz "schwer" gemacht hat. Ansonsten hat er sich auch in dem improvisierten Körbchen sehr wohl gefühlt und leise vor sich her geschnarcht ;-)





Hmm, Joghurt mag Nori sehr gerne, dafür steckt er fast den Kopf in den Becher und nimmt eine Joghurtnase in Kauf- so eine weisse Nase hat er nicht immer ;-)




Durch das hohe Gras zu springen macht irre viel Spass, das Ablesen und entfernen der vielen Zecken dagegen überhaupt nicht.
In den 2 Tagen haben wir sicher 20-30 Zecken (die meisten hatten noch nicht gebissen) entfernt, aber nicht nur den Hund hat es erwischt auch Raini und Angie waren befallen ;-)
Bei den Untersuchungen haben wir auch festgestellt, dass unser Hund ein Flohbus ist.

 
Die nahegelegende Steina, ist perfekt für das Baden im niedrigen Wasser. Allerdings sind die Steine recht rutschig und Nori traut sich noch nicht tief ins Wasser rein, selbst "Krabbie" lockt in nicht weit ins Wasser rein. Aber eine nette Abkühlung war es 
 trotzdem, für Mensch und Hund.  






An diesem Wochenende haben wir auch mal getestet wie es mit dem Rucksack-Tragen funktionieren würde. Nori hat es über sicher ergehen lassen, aber Begeisterung ist was anderes. Vermutlich müsste er recht müde sein, damit es gut klappt. Was ja die eigentliche Idee unterstützt, dass wir ihn auch auf längere Strecken mitnehme könnten und ihn dann in den Rucksack "packen" können, wenn er nicht mehr gehen mag-mal schauen wenn es soweit ist.



Am Montag sind wir in den Wald bei Herten gefahren und sind dort mal über Baumstämme und unten durch gekrabbelt (also um das klar zu stellen nicht ich , nur er), wir haben das Unterholz erforscht und gleich nochmals Zecken eingesammelt, naja, auf eine mehr oder weniger kam es nicht mehr an (die Meisten konnte man von seinem Fell ablesen) Nori hat von Weitem nochmals ein Pferd anschauen können, es war ihm immer noch nicht geheuer, da die Pferde einfach viel zu gross für ihn sind. Die motorisierten "Pferde" (Forstautos) im Wald kamen ihm noch seltsamer vor: "die fahren doch normalerweise auf Asphalt"?!? 
Am Nachmittag sind wir mit unserem "Flohbus" zum Tierarzt gefahren, um die lästigen Zecken entfernen zu lassen (was auch für geübte Hände nicht so einfach war), da es uns nicht gelungen ist, weil Nori sich windet wie ein Aal. Gegen die Flöhe hat er Frontline bekommen, in der Hoffnung, dass dieses Mittel auch die meisten Zecken fern hält. Nori wiegt nun 10,1 Kg, ist gesund und putz munter, wird immer einfallsreicher, was er noch anstellen könnte und hält fordert uns immer wieder aufs Neue. Kurz: es wird nie langweilig mit ihm ;-)
Am Abend sind wir Beide nicht da gewesen, (weil Einer auf einer Sitzung und der Andere an einem Geburtstag war) dann war Nori allein zu Hause. Wer sich nun freut und denkt, dass er das ganze Haus (wie im Film) auf den Kopf gestellt hat, den müssen wir enttäuschen, da er in dieser Zeit im Kennel war und geduldig auf unsere Rückkehr gewartet hat. Nori wurde mit einem schönen Abend-Trainings-Spaziergang entschädigt. 


So, dass war die 14.Woche...