Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Montag, 2. Juli 2012

13. Lebenswoche


Montag:
Heute haben wir Petras Mama besucht. Sie wohnt im 6. Stock und es gibt einen Fahrstuhl hinauf. Der hat Nori überhaupt nicht beeindruckt, sondern - trotzt Rattergeräusche - hat er sich einfach in eine Ecke gelegt und gewartet bis die Tür wieder aufging. wir sind den Aufzug dann noch ein paar mal gefahren.
Am späteren Nachmittag haben wir dann einen weiteren kurzen Anhängerausflug zu Stephans Eltern unternommen - noch nicht lustig. Dafür der "neue" Garten mit vielen Pflanzen und Regenwasser Kübel. Eine dort gefundene Papiertüte hat er in Sekunden zerlegt. Es ist spannend zu sehen, dass er scheinbar schon weiss, dass er das nicht soll - er hat sich nämlich sofort damit aus dem Staub gemacht.


Dienstag:
Nori hat heute seine 12. Lebenswoche beendet und die 13. beginnt.
Das haben wir  bei einem Kaffee in der Stadt "gefeiert". Raini, Bernd, Mike und Franzl haben sich über den zusätzlichen Kaffeegast gefreut.
Wobei das Anhänger fahren Nori immer noch nicht wirklich gefällt und er zwischendurch durch lautes "Unmutsjammern" (ein schwer zu beschreibendes Geräusch, erinnert etwas an eine Sirene) aufgefallen ist.
Dafür ist er ohne mit der Wimper zu zucken die Notfall Gittertreppe beim Hieber hochgelaufen - kein Problem. Runter war allerdings nicht so einfach. Hier fehlt offensichtlich der Kontrast und wir haben die Aufgabe dann auf die letzten zwei Treppenstufen reduziert.


Mittwoch:
Heute waren wir beim Tierarzt für die nächste Impfung. Nori hat nun knapp 9 kg. Die nächste Impfung ist in 4 Wochen, dann wird gegen Tollwut geimpft ...
Nachmittags haben wir dann noch den Wald beim "Schützenhaus" inspiziert. Wird in Zukunft ein gemütliches Ausflugsziel sein, wo auch wir Hundeführer noch eine kleine Belohnung bekommen können.






Am Abend war noch eine 5 Minuten Tour mit dem Anhänger zum Bach auf dem Programm. Der Lohn für die ungemütliche Fahrt war ein Bad im Bach, bei dem Nori zum ersten Mal vollständig bis zum Bauch im Wasser gestanden ist und man ihn fast nicht mehr rausbekommen hat. Bei dieser Gelegenheit hat Nori sein Wasserspielzeug, einen orange-roten Krebs, kennengelernt den er auch gerne aus dem Wasser gerettet hat. Dazu musste er dann auch den Kopf ins Wasser tauchen




Donnerstag:
Früh am Morgen ging es zu einem ersten längeren Spaziergang - puh fast eine Stunde. Nori wird von Tag zu Tag grösser und ausdauernder. Es ist eine nette Runde über die "Felder" und die Französische Bulldogge (Bronx) hat uns beeindruckt aber nichts getan. Getan hat dafür etwas der stromdurchflossene Zaun den Nori auch unbedingt (und schneller als wir reagieren konnten) in die Schnauze nehmen musste - hui war das unangenehm und Nori hatte danach einiges an Zuspruch notwendig. Die nächsten Tage hat er zu diesem angriffslustigen Zaun immer guten Abstand gehalten.
Am Abend wieder ein Fussballspiel (Deutschland - Italien) ... dieses mal durfte Nori sich das "Unmutsjammern" seiner zweibeinigen Freunde anhören. Das einzige das Nori zu jammern hatte war, dass Franzl mit dabei war und er Nori entweder völlig ignoriert oder angeknurrt hat.



Freitag:
Heute war ein heisser Tag und wir haben Nori eigentlich den Rhein "näher" bringen wollen, dafür aber noch nicht die ideale Stelle gefunden. Entweder waren schon zu viele Hunde dort, der Zugang war abgesperrt oder der Einstieg zu tief. Erstaunlich, dass es so schwierig ist eine geeignete Stelle zu finden
Am Ende sind wir wieder zu "unserem" Bach für eine wohlverdiente Abkühlung gefahren. Da der Bach nicht sehr tief ist und an manchen Stellen eher schlammig ist, hat Nori mal wieder Spass daran gehabt durch den Schlamm zu robben und sich zu wälzen- eigentlich eher wie ein kleines Wildschweinchen, als ein Hund.


Am Abend sind wir mit Tine zum Abendessen beim Italiener. Nori ist definitiv ein "eye-catcher" und zieht alle Blicke magnetisch an, wenn man mit ihm durch die Fussgängerzone spaziert.







Samstag:
 Ein weitere schöner Sommertag mit über 30 Grad im Schatten. Nori wollte heute noch einem kurzen Sparziergang hauptsächlich schlafen. So haben wir dann am Nachmittag nur noch einen kurzen Ausflug auf den Tennisplatz nach Grenzach unternommen um die Mannschaft zu unterstützen. Klar hat Nori auch sofort aller Herzen der Herren 40 Mannschaft erobert. Nori kann man sehr gut mit in Cafès, Restaurants und an öffentliche Plätze mitnehmen, er sucht sich meist ein Plätzchen an dem er sich gemütlich hinlegen kann oder knabbert an einem Stick herum
In der Nacht hat ein Gewitter für etwas Unmut im Kennel geführt und so haben wir nochmal die Nacht unten auf der Couch verbracht. Davor hatte Nori schon ein paar Nächte friedlich 6h im Kennel "durchgeschlafen".


Sonntag:
Heute haben wir eine Regenpause für einen mittleren Spaziergang genutzt. Nori hat sich tapfer zwei grossen Hunden gestellt und war dabei nicht so "vorlaut" wie sonst, sondern hat sie nur kurz beschnuppert.
Am Abend mit Franzl war das anders. Franzls knurren und stoisches "Nichtspielen" hat Nori nicht davon abgehalten es immer wieder zu versuchen ihn zum Spiel zu animieren. Langsam erkennt man, dass sich das Welpenfell verändert, denn man sieht schon die ersten längeren roten Haare in seinem Fell. Bürsten gelingt immer noch nur mit einer Ablenkung auf der er "rum knabbern" kann.


Montag:
Heute Nacht hat Nori 7 Stunden in seinem Kennel durchgeschlafen und sich riesig gefreut als man ihn am Morgen begrüsst hat.
Nori macht sich nun schon recht gut bei den Übungen (Bilder folgen nächste Woche) und wir können langsam die Schwierigkeit etwas erhöhen- insbesondere mit mehr Ablenkung trainieren.  Heute sind haben wir unseren Spaziergang wieder ein Stück verlängert und sind ca.70 Minuten unterwegs gewesen. Nori macht das sehr gut, er bewegt sich in einem näheren Umkreis von uns weg, schaut aber immer wieder wo wir sind, damit er uns nicht aus den Augen verliert


Morgen beginnt Nori seine 14. Lebenswoche ....