Nori und Ayasha

Nori und Ayasha

Montag, 25. Juni 2012

Die erste Woche

Unser Kater Grisu macht es sich nicht leicht. Wenn er Nori sieht rennt er weg und der Kleine findet es natürlich spannend und jagt hinter ihm her.
Auf dem linken Bild fühlt Grisu sich einigermassen sicher, da Nori nicht in die Küche darf und momentan die niedrige sichtbare Barriere noch akzeptiert. Hmm, mal schauen wie lange, aber er macht das echt super!
Mahina dagegen macht das ganz cool, sie läuft an ihm ganz seelenruhig vorbei und wenn Nori nichts macht gibt es auch man einen Nasenstupser. Man merkt, dass sie schon Umgang mit Hunden hatte.





Am Montag (18.6.) sind wir zum Tierarzt gefahren um ihm stressfrei bei Frau Schütz vorzustellen und zu besprechen wann wir wegen den weiteren Impfungen vorbeikommen. Nori bringt schon stolze 8,2 kg auf die Waage und nach einem kurzen Check-up durfte er mit der 4 Monate alten Hündin von Frau Schütz noch kurz im Behandlungzimmer spielen. Dies war ein sehr entspannter Arztbesuch.

Danach sind wir mit Nori in den Wald bei Herten gefahren und haben einen kurzen Spaziergang unternommen. Er hat wie immer neugierig seine Umwelt erforscht und viel Spass an den am Boden liegenden trockenen Blätter gehabt und fast jedes Grashalm musste getestet werden. Es könnte ja anders schmecken als das Vorherige.



Zu Hause hat er sich dann mit viel Hingabe mit dem Zerpflücken eines Vogelnestes beschäftigt.  






Sein Bär muss in der Regel nicht für Kuschelminuten herhalten, sondern der wird als Kung Fu Partner gebraucht und im Wohnzimmer von ihm im "Seich" rumgeschlagen und an allem was vorsteht wird rein gebissen oder gezogen, dass man das Gefühl hat, das Stofftier überlebt diese Attacke nicht. Bisher ist der Bär noch ganz.







Mit feinen "Goodies" konnten wir Nori auch mit dem Anhänger anfreunden. Wir haben auch schon eine kleine Runde mit dem Fahrrad im Garten gedreht. Hmm, mal schauen wie er sich verhält wenn die Fahrt länger dauert. Wir werden es bald testen.


Am Dienstag haben wir mit dem Auto (zum ersten Mal alleine im Kofferraum) einen Abstechen in die Großstadt Rheinfelden unternommen und uns dort im Kaffee mit Raini, Angie und Mike mit Franzl getroffen. Franzl hat wenig Interesse an Nori gezeigt. Nori hat die Ignoranz nicht gestört. Er hat interessiert seine Umwelt wahrgenommen und entspannt dem Treiben in der Fußgängerzone zugeschaut.




Am Mittwoch haben wir uns mit Franzel zum besseren Kennenlernen getroffen. Katja und ich haben die 2 auf einem Feld rumtollen lassen. Nori hat manschmal versucht Franzl zum Spielen zu animieren. Dieser hatte jedoch nur noch Noris Goodies in der Nase, nachdem ich ihm eines gegeben hatte. Katja war begeistert von Franzl, dass er so Leckerchen fixiert war :-)))






Donnerstag durfte Nori auf einen "Rettungshund"- Spaziergang mit einer Labrador Hündin (Meira) und Yorkshire Terrier (Gini). Es gab ein paar spannende Übungen - wie Baumstamm Laufen und tolle Pfützen mit Matsch um sich schön dreckig zu machen. Die meiste Zeit war jedoch gemeinsames Herumtollen mit Meira und Gini. Das war schon ein längerer Ausflug und Nori durfte zeitweise Teile des Weges auf unserem Arm von Oben bewundern. Ach, ja Julie und Doris waren auch dabei ;-)




"Jipiie Matsch!"

Die Gewöhnung an unsere computergesteuerten Gadgets geht immer besser und er nähert sich schon bis auf ein paar Meter, aber wehe wenn sie umdrehen und auf ihn zukommen.....
Völlig unbeeindruckt ist Nori von lautem Tor Jubel, was er Freitag Abend öfters anhören durfte. Deutschland hat Griechenland 4:2 geschlagen und noch einige guten Torchancen ausgelassen, was die Fanschar öfters zum Schreien veranlasste.

Am Samstag stand die erste Stunde "Hundeschule" auf dem Programm. Nori hat sich von seiner besten Seite gezeigt und wir haben ein paar Aufgaben für die nächsten Tage bekommen. In Zukunft wird sich das Futter "erarbeitet", indem Nori sitzt bis das Fressen freigegeben ist. Auch Fuss laufen, Sitz, Platz und Schau wird nun eine Stufe anspruchsvoller für ihn. Am späteren Nachmittag ging es dann noch in den Karsauer Wald (Jippie - wieder Matschlachen, in die er seine rechte Körpersite inclusive Kopf geworfen hat) und auf den Tennisplatz um ihn an das Schlagen der Tennisbälle zu gewöhnen. Silas hat gefragt ob Nori so eine Fellfarbe hat :-)

Sonntag war es nun Zeit für den ersten kurzen Ausflug (ca. 5 Minuten im Gehtempo) mit dem Hänger. Das war noch ein klein bisschen unheimlich, hat sich aber gelohnt - da ein Bach, viel hohes Gras und ein paar Ziegen auf Nori gewartet haben.





      "Wasser ohne Matsch ist komisch"






"Was die nicht alles mit mir machen"